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Badmöbel sind selten Standard. Ein Waschtischunterschrank nach Maß, ein Spiegelschrank mit Beleuchtung, ein Hochschrank neben der Dusche: Jeder Auftrag hat seine eigene Breite, seine eigene Front und sein eigenes Material. Wer Badmöbel produziert, arbeitet mit kleinen Serien und vielen Varianten, und genau dort geht die Zeit verloren. Mit gut eingerichteter Software für Badmöbel nach Maß zeichnen Sie eine Variante nicht neu, sondern passen ein bestehendes Modell an. Conselis richtet diese Software für Schreinereien, Möbelhersteller und Badspezialisten in Belgien, den Niederlanden und Frankreich ein.
Die Probleme, auf die wir stoßen, haben wenig mit handwerklichem Können zu tun und viel mit der Art, wie die Arbeit vorbereitet wird.
Conselis arbeitet mit iMOS iX, der CAD/CAM-Software der imos AG, und mit den Maschinensteuerungen von HOMAG, Biesse, SCM, Holz-Her, KDT und TPA. Wir implementieren, richten ein und unterstützen Ihre Mitarbeiter auch danach. Bei Badmöbeln liegt der Schwerpunkt auf drei Punkten.
Ein Waschtischunterschrank, ein Spiegelschrank, ein Hochschrank und ein Seitenschrank sind im Grunde eine Handvoll Konstruktionen, die immer wiederkehren. Wir bauen sie als parametrische Modelle auf: Breite, Höhe, Tiefe, Anzahl der Schubkästen, Aussparung für den Siphon, Position der Aufhängebeschläge. Für eine neue Variante tragen Sie dann Werte ein, statt neu zu zeichnen. Ist das Modell sauber aufgebaut, passen sich Verbinder, Kantenband und Bohrungen mit an, wenn sich ein Maß ändert.
Ein Bad verlangt andere Materialien als eine Küche oder ein Büro: feuchtebeständiges Plattenmaterial, lackierte Fronten, Kompaktlaminat, Spiegelglas. Wir hinterlegen diese Materialien mit ihrer Dicke, ihrem Kantenband und ihren Bearbeitungen in der Korpusbibliothek. Wer ein Modell wählt, wählt damit auch das Material, und dieses Material steht genau so in der Stückliste und im Zuschnittplan. Die Auswahl im Angebot und die Platte auf der Säge stimmen dann überein.
Sobald das Modell stimmt, muss niemand mehr eine Zuschnittliste abtippen. Der Zuschnittplan oder das Nesting-Programm kommt aus dem Projekt, inklusive der Kantenbandinformationen. Bohrbilder und Fräsbearbeitungen gehen als Maschinenprogramm an das CNC-Bearbeitungszentrum, abgestimmt auf die Beschläge, die Sie tatsächlich verwenden. Bei kleinen Serien mit vielen Varianten steckt dort ein großer Teil der Vorbereitungszeit.
Oft wird dasselbe Möbel dreimal erstellt: als Skizze für den Kunden, als Zeichnung für die Werkstatt und als Maschinenprogramm. Wir reduzieren das auf eine Kette, in der das Verkaufsmodell zugleich das Produktionsmodell ist. Wie diese Kette funktioniert, lesen Sie auf der Seite zu Sales-to-Machine, vom Verkauf bis zur Maschine. Konkret: Ein Verkäufer stellt einen Waschtischunterschrank in 3D zusammen, der Kunde erhält ein Bild seines Möbels, und nach der Freigabe geht genau diese Konfiguration an Säge, Kantenanleimmaschine und CNC, ohne dass jemand sie neu zeichnet.
Wir beginnen nicht bei der Software, sondern in Ihrer Werkstatt. Welche Möbeltypen fertigen Sie am häufigsten, welche Materialien haben Sie auf Lager, welche Beschläge verwenden Sie, welche Maschinen stehen bei Ihnen? Auf dieser Grundlage bauen wir zuerst die Modelle auf, die am häufigsten vorkommen, testen sie auf Ihren Maschinen und schulen Ihre Konstrukteure und Maschinenbediener. Danach erweitern wir die Bibliothek Schritt für Schritt. Conselis arbeitet als unabhängiger Berater und empfiehlt, was in Ihrer Situation funktioniert.
Lesen Sie auch: iMOS iX CAD: parametrisches Konstruieren für die Möbelproduktion.
Möchten Sie wissen, wo in Ihrer Arbeitsvorbereitung Zeit verloren geht? Senden Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Produktion an info@conselis.group. Wir sehen sie uns gemeinsam mit Ihnen an.
Bei kleinen Serien mit vielen Varianten beginnt die Zeichenarbeit sonst bei jedem Auftrag von vorn, deshalb ist eine Bibliothek gerade dort am sinnvollsten. Sie muss nicht alles enthalten: Wir beginnen mit den Möbeltypen, die Sie am häufigsten fertigen, und erweitern sie danach Schritt für Schritt.
Wir legen es als eigenes Material mit eigenem Code, eigener Dicke und eigenem Kantenband in der Bibliothek an. Wählen Sie es im Modell, steht es genau so in der Stückliste und im Zuschnittplan, und niemand muss es mehr von Hand anpassen.
Ein Online-Konfigurator ist nur sinnvoll, wenn er auf denselben Modellen beruht wie Ihre Produktion, und diese Bibliothek muss zuerst stimmen. Ob und wie das in Ihrer Situation möglich ist, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ebenso wie die Frage, welche Varianten Sie freigeben möchten.