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iMOS iX für Büro- und Objekteinrichtung

Büro- und Objekteinrichtung ist eine andere Disziplin als eine Küche oder ein einzelner Schrank nach Maß. Sie fertigen keine Einzelstücke, sondern Serien: Arbeitsplätze, Schließfachwände, Konferenztische oder Empfangstheken, die sich nur in Breite, Farbe oder Ausstattung unterscheiden und zu einem festen Termin auf der Baustelle stehen müssen. Wer Büromöbel auf diese Weise produzieren will, braucht eine Software für die Büroeinrichtung, die mit Varianten umgehen kann und die Stückliste des gesamten Projekts korrekt zusammenstellt. Conselis richtet iMOS iX dafür bei Schreinereien, Möbelherstellern und Innenausbauern in Belgien, den Niederlanden und Frankreich ein.

Wo es bei Objektmöbeln in Serie hakt

Der Engpass liegt selten in der Konstruktionsabteilung, sondern in dem, was rund um die Konstruktionsarbeit geschieht.

  • Stücklisten pro Projekt werden von Hand zusammengestellt. Der Konstrukteur exportiert pro Möbel eine Liste, jemand kopiert sie in eine Tabellenkalkulation, summiert und ergänzt die Beschläge. Bei einem kompletten Bürogebäude schleichen sich Fehler ein, die erst auf der Baustelle sichtbar werden.
  • Änderungen werden nicht überall übernommen. Der Kunde entscheidet spät im Projektverlauf, dass die Schreibtische schmaler werden. Die Zeichnung wird angepasst, die Zuschnittliste, die Bohrprogramme und die Plattenbestellung werden aber nicht alle nachgezogen.
  • Jede Variante wird neu gezeichnet. Ein Schrank mit zwei, drei oder vier Fachböden ist dasselbe Möbel, doch auf dem Server liegen drei separate Zeichnungen, die jeweils ein Eigenleben führen.
  • Die Planung großer Projekte hängt an einer einzigen Person. Wer weiß, welche Teile für welche Phase zugeschnitten sein müssen, führt das in einer Liste, die sonst niemand liest.

Die Folge sind Nachbestellungen, doppelte Arbeit an der Säge und ein Arbeitsvorbereiter, der mehr Zeit mit Kontrollieren als mit Vorbereiten verbringt.

Software für die Büroeinrichtung, die Varianten aus einem Modell ableitet

Unser Ausgangspunkt ist einfach: Jeder Möbeltyp existiert nur einmal, als parametrisches Modell. Breite, Höhe, Anzahl der Fachböden, Farbe und Beschläge sind Variablen, keine separaten Zeichnungen. Ein Arbeitsplatz in fünf Breiten und drei Farben bedeutet dann nicht fünfzehn Zeichnungen, sondern ein Modell mit fünfzehn Einstellungen.

  • Wir bauen Ihre Standardmöbel als parametrische Modelle in iMOS iX auf, mit den Konstruktionsregeln Ihrer Werkstatt: Plattenstärken, Verbinder, Bohrbilder nach System 32, Kantenband.
  • Wir legen die Varianten als Auswahloptionen fest, sodass der Konstrukteur oder der Verkäufer eine Variante auswählt, statt sie zu konstruieren.
  • Wir richten es so ein, dass Zeichnung, Stückliste, Zuschnittliste und Maschinenprogramme aus demselben Modell kommen, damit eine Änderung nicht an vier Stellen einzeln vorgenommen werden muss.

Das ist auch die Grundlage für Sales-to-Machine, vom Verkauf bis zur Maschine: Was der Verkäufer in der Angebotsphase zusammenstellt, ist dasselbe Modell, das später an die Säge und das Bearbeitungszentrum geht.

Stücklisten pro Projekt und eine ERP-Schnittstelle für die Objekteinrichtung

Bei der Objekteinrichtung ist die Stückliste nicht pro Möbel interessant, sondern pro Projekt und pro Phase. Der Einkauf will wissen, wie viel Plattenmaterial und Beschläge insgesamt benötigt werden. Die Planung will wissen, was für die erste Lieferphase bereitstehen muss.

Wir richten iMOS iX so ein, dass die Stücklisten aus den Modellen kommen, gruppiert so, wie Sie sie brauchen: pro Möbeltyp, pro Material oder pro Lieferphase. Über eine ERP- oder MES-Schnittstelle gelangen diese Daten ohne Abtippen in das System, mit dem Ihr Einkauf und Ihre Planung bereits arbeiten. Welche Daten genau übergeben werden, hängt davon ab, was Ihr ERP einlesen kann. Das prüfen wir vorab gemeinsam mit Ihnen.

Aufträge für Säge und Nesting gruppieren

Ein großes Projekt fertigen Sie selten Möbel für Möbel. Sie sägen oder nesten pro Material und pro Phase: alle weißen Melaminteile des ersten Obergeschosses zusammen, danach die Tischplatten in Eiche. Müssen diese Aufträge von Hand aus einzelnen Zeichnungen zusammengestellt werden, geschieht das oft nicht, und es bleibt mehr Verschnitt übrig als nötig.

Mit iMOS iX Organizer verwalten Sie die Aufträge eines Projekts als Ganzes und fassen Teile mehrerer Möbel oder Projekte zu Fertigungslosen zusammen, zum Beispiel pro Material oder pro Phase. Von dort aus schaffen wir den Anschluss an Ihren Zuschnittplan und Ihr Nesting: eine Zuschnittliste oder einen Nesting-Auftrag pro Material, mit den zugehörigen Etiketten und Bohrprogrammen. So hat die Optimierung mehr Teile zum Kombinieren, und der Maschinenbediener sieht, welches Teil zu welcher Phase gehört.

Wie Conselis das einrichtet

Wir sehen uns zuerst an, wie ein Projekt heute vom Angebot bis zur Montage abläuft. Danach bauen wir Ihre Produktfamilien als parametrische Modelle auf, legen die Ausgabe pro Projekt fest und binden sie an Ihr ERP oder MES an. Anschließend richten wir die Auftragsverwaltung ein und schaffen die Anbindung an Ihre Säge, Ihr Nesting und Ihre Bearbeitungszentren, ob HOMAG, Biesse, SCM, Holz-Her oder eine andere Steuerung. Ihre Mitarbeiter werden geschult, damit das Wissen in Ihrem Unternehmen bleibt.

Conselis ist ein unabhängiger Berater. iMOS iX ist Software der imos AG; wir implementieren sie, richten sie ein und unterstützen Ihr Team, auf Niederländisch, Französisch, Englisch oder Deutsch.

Besprechen Sie Ihr Projekt mit uns

Fertigen Sie Büromöbel oder Objektmöbel in Serie und kommt Ihnen der manuelle Aufwand rund um Stücklisten und Planung bekannt vor? Senden Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Situation an info@conselis.group. Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir, was sich in Ihrer Produktion gewinnen lässt.

Häufige Fragen

Wie verwalten wir Änderungen in einem laufenden Projekt?

Da jeder Möbeltyp ein einziges parametrisches Modell ist, nehmen Sie die Änderung einmal vor, und Stückliste, Zuschnittliste und Maschinenprogramme werden erneut aus demselben Modell erzeugt. Teile, die bereits zugeschnitten oder in Bearbeitung sind, müssen Sie allerdings separat nachverfolgen.

Können Stücklisten automatisch in unser ERP übertragen werden?

Ja, vorausgesetzt, Ihr ERP kann Daten einlesen. Wir richten die Ausgabe von iMOS iX auf die Struktur aus, die Ihr ERP erwartet, sodass Materialbedarf und Artikel pro Projekt nicht mehr abgetippt werden müssen. Welche Daten genau übergeben werden, legen wir gemeinsam mit Ihrem Einkauf und Ihrer Planung fest.

Wie gruppieren wir Aufträge für die Säge?

In iMOS iX Organizer fassen Sie die Teile mehrerer Möbel oder Projekte zu einem Fertigungslos zusammen, zum Beispiel pro Material oder pro Lieferphase. Dieses Los geht als Zuschnittliste oder Nesting-Auftrag an die Maschine, mit Etiketten, auf denen Sie angeben lassen können, zu welchem Möbel und welcher Phase jedes Teil gehört.

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